Worldcup bei der Trialschmiede Claußnitz e.V.
Die Serie des Trial-Worldcups bestand in 2026 aus drei Stationen. Den Auftakt machte vom 8. bis 10. Mai Dole in Frankreich. Zweieinhalb Monate später, vom 31. Juli bis 2. August, wurde die Serie in Rzeszów in fortgesetzt. Das Finale des Trial-Worldcups 2026 fand dann vom 21. bis 23. August in Claußnitz statt, das rund 15 Kilometer nördlich von Chemnitz liegt – zum ersten Mal seit 10 Jahren wieder in Deutschland. Die dortige Trialschmiede Claußnitz e.V. war bereits in 2025 Austragungsort eines Wettbewerbs der UCI-Kategorie C1. Die Sektionen für den Worldcup wurden vom Team der JoFr-Academy aus Knittlingen gebaut. Als Finalrunde der UCI Trials Worldcup-Serie trafen hier die besten Trial-Athlet:innen der Welt aufeinander. Eingebettet in das OFF Track Sports Festival vereinte das Event hochklassigen Wettkampf, Festivalatmosphäre und internationale Aufmerksamkeit an einem einzigartigen Austragungsort.
Am 21.08. begannen die Wettbewerbe mit den Viertelfinals der Männer Elite 20“ sowie der Männer Elite 26“. Am 22.08. folgten die Halbfinals mit der Damen Elite und den jeweils besten 15 Fahrern der Männer Elite 20“ und Männer Elite 26“. Die Finalkämpfe standen am dann am 23.08. an. Das große Finale des UCI Trials World Cup 2026 entschied über den Gesamtsieg der Saison. Die besten Trial-Athleten und Athletinnen der Welt kämpften in Claußnitz um die letzten entscheidenden Punkte.
Am Ende konnte der Spanier Alejandro Montalvo den Sieg der Männer Elite 20“ einfahren. Es hat damit in der laufenden Saison alle internationalen Wettkämpfe gewonnen. Bei den Männern Elite 26“ siegte der Brite Charlie Rolls, und bei den Damen Elite holte sich die Spanierin Alba Riera den Sieg.
Vom OC Lüneburg waren Oskar Weidmann und Carl Gustaf Christ am Start. In dem Feld der vielen Weltklasse-Starter schafften es beide zwar leider nicht über die Viertelfinals hinaus, belegten dort in ihren jeweiligen Gruppen aber sehr passable Leistungen. Oskar Weidmann schaffte es im Viertelfinale in seiner Gruppe auf Platz 5, Cars Gustav Christ landete auf Platz 6 – weiter kommen immer nur die besten drei Fahrer aus den jeweils 4 Gruppen. Pro Gruppe traten bei den Männern Elite 20“ ca. 15 Fahrer an, bei den Männern Elite 26“ waren es 8 Fahrer.









